Frieden – Eine Kurzgeschichtensammlung von Anthologie der Autoren

Was macht eine Anthologie so spannend wie einen Krimi? Ein faszinierendes, vielschichtiges Thema – und eine Gruppe höchst unterschiedlicher Autoren, von denen es jeder auf seine persönliche Weise interpretiert. FRIEDEN, der dritte Band der Anthologie der Autoren, ist ein ausgezeichnetes Beispiel dafür.
125 Autorinnen und Autoren hatten sich mit ihren Werken an der Ausschreibung beteiligt. 44 Beiträge wurden ausgewählt. Sollte jemand ernsthaft gedacht haben, dass bei Geschichten zum Thema „Frieden“ allenfalls humorloses Gutmenschengesumse herauskommen kann, wird er durch diese Anthologie sehr schnell eines Besseren belehrt – und zwar gründlich! FRIEDEN ist eine spannende, abwechslungsreiche Anthologie voller Überraschungen. Eine abenteuerliche Entdeckungsreise durch verschiedene Genres, Blickwinkel, Erzählstile und -techniken.
Es ist erstaunlich, auf wie viele unterschiedliche Arten man eine Geschichte zum Thema Frieden angehen kann: realistisch und phantastisch, humoristisch und dramatisch, politisch und autobiographisch, mitreißend und anrührend, kriminalistisch und skurril, himmlisch, höllisch, irdisch und außerirdisch … sogar unterirdisch, aber nur insofern, als dass eine der Kurzgeschichten in einem Bunker spielt. Mit jeder neuen Story entdeckt man eine neue Welt. Das kann ein kleiner Garten sein oder eine ganze Galaxie.
So verschieden wie die Genres und die Schauplätze sind auch die Protagonisten und deren Beweggründe. Die einen suchen den Frieden, und wenn sie ihn finden, zahlen sie manchmal einen hohen Preis dafür. Andere setzen ihn fahrlässig oder vorsätzlich aufs Spiel. Sie ersehnen, riskieren und verspielen ihn. Oder sie wollen ihn erzwingen, nicht selten mit fatalen Folgen.
Manche Menschen kennen nur den Krieg und finden sich im Frieden nicht ohne weiteres zurecht, wie der Krieger in Andreas Pischners preisgekrönter Fantasy-Geschichte „Wilgors Wartezeit“ oder die Kindersoldaten in Daniel Mothes Beitrag „Wie die Sonne am Morgen“. „Mein siebenköpfiger Afghane“ in Gerti Platzers gleichnamiger Story kommt von den Wirren des Krieges direkt in die Mühlen der deutschen Bürokratie.
„Der heilige Frieden“ ist das Ziel von Pfarrer Anton. Seine Methoden zur Zielerreichung sind allerdings etwas unorthodox … Und ist „Roberts Geheimnis“ vielleicht Schuld daran, dass die Weihnachtsfeier im Kreise der Familie dieses Mal ausgesprochen unfriedlich verläuft? Manch einer der Protagonisten findet erst im Tod seinen Frieden. Die Geschichten „Ein Frühlingstag“ und „Der Tod beugt sich über mich …“ haben mich tief berührt. Einige Beiträge werden sicher noch lange im Gedächtnis bleiben – ernste ebenso wie humorvolle.
Für jede Stimmung und für jeden Geschmack hat diese facettenreichen Anthologie etwas zu bieten. Der Frieden hat wirklich verblüffend viele Gesichter. Es lohnt sich, sie alle kennen zu lernen!
Die Leser, die immer ein bisschen etwas über den Verfasser einer Geschichte wissen möchten, finden am Ende jedes Beitrags eine jeweils kurze Vorstellung der Person, wobei die Autoren unterschiedlich auskunftsfreudig waren.
Weitere Ausgaben der Reihe sind in Vorbereitung. Man darf schon jetzt gespannt sein auf die nächste Anthologie der Autoren.

Auszug Amazon-Rezension

Frieden – eine Kurzgeschichtensammlung der Anthologie der Autoren

 

Das Herausgeber-Duo Frohberger/Herbig startete 2003 eine Kurzgeschichten-Reihe zu verschiedenen Hauptthemen unter dem Deckmantel „Anthologie der Autoren“. Im Jahr 2004 wurde ich in einem Forum auf eine Ausschreibung aufmerksam, als für diese Reihe das beste Buchcover gesucht wurde. Mit dem eingesandten Vorschlag für das Buch „Frieden“ belegte ich das zweite Mal in Folge den ersten Platz.

Weitere Infos über Amazon

 

 

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